Lexo

Android-Tastatur auf Deutsch.
Ihre Texte bleiben auf dem Handy.

Lexo schlägt das nächste Wort mit einem Sprachmodell vor, das direkt auf Ihrem Handy läuft. Auch das Diktieren funktioniert ohne Internetverbindung.

30 Tage lang alles freigeschaltet, danach ein einmaliger Kauf. Kein Abo, keine Werbung.

Basiert auf dem Open-Source-Projekt FlorisBoard.

Lexo auf Deutsch

Layout

QWERTZ. Umlaute und ß durch langes Drücken auf a, o, u und s.

Sie tippen

ueber, strasse

Daraus wird

über, Straße

Autokorrektur und Wortvorschläge gehören zu Lexo Premium und sind in den 30 Testtagen enthalten.

Drei Wege zum Text

  • Tippen

    Ein Sprachmodell liest mit, was Sie bisher geschrieben haben, und schlägt das wahrscheinlichste nächste Wort vor. Für Deutsch gibt es ein eigenes Modell. Die Autokorrektur kennt typische Vertipper auf QWERTZ und ergänzt fehlende Umlaute und ß.

  • Sprechen

    Tippen Sie auf das Mikrofon und sprechen Sie. Die Spracherkennung läuft auf dem Handy, der Text erscheint schon, während Sie sprechen.

  • Wischen

    Fahren Sie mit dem Finger über die Buchstaben, statt jeden einzeln anzutippen. Die Wischeingabe arbeitet mit einem deutschen Wortschatz.

Die Bildschirmfotos zeigen die englische Version. Auf Deutsch sehen Sie QWERTZ und deutsche Menüs.

Nach jedem Wort bietet die Vorschlagsleiste das wahrscheinlich nächste Wort an. Ein Tipp darauf übernimmt es.

Bildschirmaufnahme von Lexo 2.0.40 im Übungsfeld der Einrichtung, mit der englischen Tastatur: ein Wort gewischt, einige Buchstaben getippt, der Rest in der Vorschlagsleiste angetippt. Aufgenommen in einem Emulator, deshalb ruckeliger als auf einem Handy.

Lexo mit Vorschlagsleiste über den Tasten, die das nächste Wort eines angefangenen englischen Satzes anbietet
Wortvorschläge, auf dem Handy berechnet (englische Oberfläche).
Lexo beim Diktieren: Die Mikrofontaste nimmt auf, und der gesprochene englische Satz erscheint im Textfeld
Diktieren, auf dem Gerät erkannt (englische Oberfläche).
Lexo im dunklen Design mit Vorschlägen für das nächste Wort einer englischen Nachricht
Dunkles Design (englische Oberfläche).

Was Sie tippen und sagen, bleibt auf dem Handy

Die Modelle laufen auf dem Gerät, Ihre Texte und Ihre Stimme müssen also nirgendwohin. Nach der Einrichtung erzeugen Tippen und Diktieren keinen Netzwerkverkehr.

Die Internet-Berechtigung braucht Lexo trotzdem, vor allem für Folgendes:

  • den einmaligen Download des deutschen Sprachpakets (rund 135 MB) und eines kleinen Wörterbuchs bei der Einrichtung, standardmäßig nur über WLAN
  • das Paket fürs Diktieren, das erst beim ersten Tippen auf das Mikrofon geladen wird und deutlich größer ist
  • den Kauf über Google Play
  • eine einmalige anonyme Meldung nach der Installation: Installationsquelle laut Google Play und App-Version, sonst nichts
  • Absturzberichte und anonyme Nutzungszahlen, aber nur, wenn Sie sie selbst einschalten. Standardmäßig ist beides ausgeschaltet.

Nachprüfen können Sie das mit PCAPdroid oder NetGuard, oder ganz einfach im Flugmodus. Ausführlicher: Ist Lexo sicher? (auf Englisch)

Wo Lexo schwächer ist

  • Deutsch ist noch nicht so weit wie Englisch. Vorschläge und Autokorrektur sind auf Englisch deutlich ausgereifter. Ob es auf Deutsch schon für Sie reicht, finden Sie am besten in den 30 Testtagen heraus.
  • Die Wischeingabe ist neu. Sie kam im August 2026 dazu, Gboard und SwiftKey feilen seit Jahren an ihrer eigenen.
  • Die Downloads sind groß. Rund 135 MB für Deutsch und fürs Diktieren noch einmal deutlich mehr.
  • Ohne Google Play wird es schwierig. Kauf und Freischaltung laufen über Google Play. Ohne Google-Dienste, etwa bei Huawei, LineageOS oder GrapheneOS, kann das scheitern.

30 Tage alles ausprobieren

Nach 30 Tagen ohne Kauf

Eine normale Tastatur

  • Layouts, Sprachwechsel, Emojis, Verlauf der Zwischenablage, Designs
  • Einhandmodus, Tastenton, Vibration und Gesten nach Wunsch
  • Keine Vorschlagsleiste, keine Autokorrektur, keine Wischeingabe, kein Diktieren: Das alles läuft über die Modelle, und die Modelle sind der bezahlte Teil
  • Die Tastatur bleibt benutzbar, ohne Werbung

Ehrlich gesagt: Lexo ist eine kostenpflichtige Tastatur. Fast alles, was Lexo von Ihrer bisherigen Tastatur unterscheidet, gehört zum Kauf.

So legen Sie los

  1. Bei Google Play installieren. Die App selbst ist klein.
  2. Lexo einschalten und als Tastatur auswählen. Die App führt Sie durch beide Schritte.
  3. Einmal ins WLAN und das deutsche Sprachpaket laden lassen. Rund 135 MB, nur beim ersten Mal.

30 Tage testen, danach ein einmaliger Kauf.

Bei Google Play laden

Häufige Fragen

Gibt es Lexo auf Deutsch?

Ja. Die App selbst, das QWERTZ-Layout, die Wortvorschläge, die Autokorrektur und das Diktieren gibt es auf Deutsch. Umlaute und ß erreichen Sie durch langes Drücken; in den Einstellungen lässt sich auch ein QWERTZ-Layout mit eigenen Tasten für ä, ö und ü wählen. Insgesamt kann Lexo neun Sprachen, zwischen denen Sie mit der Sprachtaste wechseln.

Ist Lexo ein Abo?

Nein. 30 Tage lang ist alles freigeschaltet, danach zahlen Sie einmal. Den Preis in Ihrer Landeswährung zeigt Google Play an. Es gibt keine laufenden Kosten und keine Werbung.

Funktioniert Lexo ohne Internet?

Ja, sobald die Sprachpakete geladen sind. Tippen, Vorschläge und Diktieren laufen dann auf dem Handy. Am einfachsten prüfen Sie das im Flugmodus.

Wird etwas von dem, was ich tippe, verschickt?

Nein. Was Sie tippen oder sagen, verlässt das Handy nicht. Nach der Einrichtung erzeugen Tippen und Diktieren keinen Netzwerkverkehr.

Ist Lexo eine Alternative zu Gboard?

Ja, wenn Sie Vorschläge und Diktat lieber im eigenen Handy berechnen lassen. Gboard ist kostenlos und hat viele Jahre Vorsprung. Lexo kostet nach dem Test einmalig Geld, dafür laufen Vorschläge und Diktat auf Ihrem Handy. Mehr dazu im Tastaturvergleich (auf Englisch).

Wie stelle ich nach der Installation auf Lexo um?

Android verlangt zwei Schritte: Lexo in den Einstellungen unter „Bildschirmtastatur“ einschalten und danach über das Tastatursymbol in der Navigationsleiste auswählen. Beim ersten Start führt Lexo Sie durch beides.